Bürgerinitiative zur Erhaltung von Umwelt und Lebensqualität im Wasserburger Land e.V.

BAYERN - WASSERBURG, SOYEN, BABENSHAM, EISELFING

   

     

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 DERZEITIGE PROJEKTE 

 

Unsere Bürgerinitiative ist zur Zeit primär mit der Verhinderung der DK-I Deponie in Odelsham beschäftigt, die zahlreiche Bürger und die gesamte Wasserburger Altstadt unter massiven Druck gesetzt hat. 

  

 

   DIE GEPLANTE DK-I DEPONIE NAHE WASSERBURG AM INN 

DK-I Deponie Odelsham, Gemeinde Babensham

 

Größe: 5,7 Hektar (56.660 m²)

Höhe:  25 Meter

Volumen:  517.373 m³

Laufzeit: 13 Jahre

Privater Betreiber: Zosseder GmbH

 

Füllstoffe: Asbesthaltige Stoffe, belastete Baustoffe und Böden und Gleisschotter, kohlenteerhaltige Bitumenstoffe u.v.m.  

 

Schadstoffe: Es dürfen krebserregende, giftige und umweltschädliche Stoffe enthalten sein: PAK, PCB, Schwermetalle wie Quecksilber, BTX, KMF, KW, DDT, Arsen u.v.m.

 

Asbest: Asbest ist gemäß Stoffrichtlinie als krebserzeugend (Cat. 1, R45) eingestuft. Eingeatmete Fasern können aufgrund ihrer Struktur die Lunge nicht mehr verlassen, noch kann der Körper sie abbauen. Sie verbleiben daher ein Leben lang in der Lunge und können nach einer Latenzzeit von 20 bis 40 Jahren zu Krebserkrankungen der Atemwegsorgane führen. Zudem gibt es Hinweise auf eine mutagene Wirkung.

  

Aktueller Stand: Information

 

   

 Abschreckendes Beispiel: Die DK-I Deponie Emmerting

Deponiebrand 2007 in Emmerting Eine offene Wunde in der Landschaft

Die Deponie Emmerting hat seit Beginn der 80er einen privaten Betreiber. Deponiebrände und Staubaufwirbelungen ließen Anwohner an einem ordnungs- gemäßen Betrieb der Deponie zweifeln. Die Missstände wurden durch die Aufmerk- samkeit der Bürger aufgedeckt und dann erst durch die behördliche Videoüberwachung bestätigt. 2010 wurde die Einlagerung von Asbest in die Deponie behördenseits untersagt: 'Nachdem Unregelmäßigkeiten bei der Deponierung aufgetreten sind, wurde die Einlagerung von Asbest und asbesthaltigen Abfällen untersagt.                    aus: Niederschrift über die 42. öffentliche Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Emmerting vom 03.01.2012, Seite 8)

Kein schöner Ausblick: Die Deponie Emmerting in tagfertigem Zustand. Auf die vorgeschriebene Zuschüttung mit Kies hat man einfach verzichtet. Ein angeblich reißfestes Big Bag zur Asbestverpackung, das als 4m² große und zerrissene Plane aus der Deponie und in den nahen Wald geweht wurde.

 

 

  Bisherige Aktionen der Bürgerinitiative 

 

  - Einwendungen bei der Regierung von Oberbayern

  - Verteilung von Informationsblättern

  - Durchführung eines erfolgreichen Bürgerbegehrens

  - Einholen juristischen Beistandes

  - Zusammenarbeit mit Presse 

  - Vorerst die Verkleinerung der Deponiefläche erreicht durch den Verbot von Grundstücksverkäufen durch die Gemeinde

  - Zeitgewinn bis zur offiziellen Anhörung zur Akteneinsicht bei der Regierung von Oberbayern

  - Infoveranstaltungen zum derzeitigen Stand der Deponie und des Planungsverfahrens

  - Suche nach Unterstützung durch weitere Vereine

  - Podiumsdiskussion mit Politiker und Behördenvertreter 

  - Einleiten einer Petition zum Schutz von Schulen und Kindergärten vor Asbesteinlagerung

  - Anfrage an Landtagskandidaten und Minister um Stellungnahme zur geplanten Deponie

  - Einreichung einer Petition zu einer 2km Schutzzone um Schulen und Kindergärten an den Umweltminister

 

   

 

 WEITERE PROJEKTE UND UNTERSTÜTZUNG ANDERER BÜRGERINITIATIVEN

 

STOP B15 NEU:

 

Die B15 soll zu einer autobahnähnlichen Fernverkehrsstraße ausgebaut werden, um Rosenheim mit Regensburg zu verbinden. Dies bedeutet:

- eine enorme Zunahme des Nord-Süd-Verkehrs

- eine Zunahme des Verkehrs auf der jetzigen B15 (mautfrei)

 

 

 

DK-I DEPONIE STROHN:

 

Die Ortschaft Strohn in Rheinland-Pfalz wird ähnlich wie Wasserburg von einer geplanten DK-I Deponie samt Einlagerung krebserregender Stoffe bedroht.